
- die ersten Steinhäuser in Ciudad Romero (1993)

- Schule in Ciudad Romero 1993

- im Gespräch mit Nohé, Tina und Mena (mit Lothar Rauer) im Jahr 1994
Partnerschaft und Projekte
Projekte und Partnerschaft sind zwei Begriffe, die zusammen gehören, wenn dies nicht der Fall ist, kommt es schnell zu einem "Wir da oben" / "Ihr da unten". Projekte zu finanzieren, nur wegen der Projekte (und weil es dafür evtl. Geld gibt) wird schnell zur "Projekthuberei". Sinnvolle Hilfe kann nur geleistet werden, wenn eine Auseinandersetzung mit den Menschen und den Lebensbedingungen stattfindet. Dies nicht nur auf theoretischem Gebiet, sondern erst der persönliche Kontakt führt zu weiteren Einsichten.
Davon zu sprechen, eine Partnerschaft mit einer Landgemeinde einzugehen ist ein relativ leichtes Unterfangen. Sie zu leben, dazu gehört viel mehr.
Die Eine Welt-Gruppe Wesel ist seit 1991 bemüht, ihre Partnerschaft mit Ciudad Romero (und später mit Nueva Esperanza) mit Leben zu füllen. Dies ist in vieler Hinsicht auch gelungen, auch wenn es dabei nie zu einem Punkt gekommen ist, der vollkommen zufriedenstellend ist - dies bleibt eine ständige Herausforderung (auf beiden Seiten).
gelebte Partnerschaft
Mit Leben wurde die Partnerschaft dadurch gefüllt, dass es viele Reisen "von hier nach dort" gab, aber auch eine ganze Reihe von Besuchen der Menschen aus El Salvador hier in Wesel. Dies hat das gegenseitige Verständnis für die unterschiedlichen Lebensverhältnisse jenseits des Atlantiks erheblich verbessert.
Auf dieser Basis ist es dann auch gelungen, in den Partnergemeinden Projekte ziel- und bedürfnisgerecht zu finanzieren. Projekte wurden immer in einem Dialog ins Leben gerufen und genauso begleitet. Besondere Bedeutung erlangten die partnerschaftlichen Beziehungen in Katastrophenfällen. Eine intensive Kommunikation verhinderte, dass hier blinder Aktionismus aufkam, sondern abgeklärt wurde, welche Hilfe an welcher Stelle und in welchem zeitlichen Rahmen notwendig ist. Somit können wir mit voller Überzeugung sagen, dass Spenden für Projekte bei bedürftigen Menschen vor Ort ankommen und bei Änderungen von Rahmenbedingungen Korrekturen vorgenommen werden können.